Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Webdesign, Videografie, Fotografie, Contentproduktion, Grafik- und Printdesign, Social-Media-Leistungen, Marketingberatung und damit verbundene Leistungen zwischen Lennard Maier, Am Baumgarten 44, 85662 Hohenbrunn („Auftragnehmer“) und seinen Kunden („Auftraggeber“).
Individuelle Vereinbarungen, Angebote und Leistungsbeschreibungen gehen diesen AGB vor. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich in Textform bestätigt wurden.
2. Vertragsschluss
Präsentationen, Preisangaben und Informationen auf der Website stellen kein bindendes Angebot dar. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein individuelles Angebot in Textform annimmt oder der Auftragnehmer mit Zustimmung des Auftraggebers mit der Leistung beginnt.
3. Leistungsumfang
Art und Umfang der geschuldeten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich enthalten sind, werden gesondert vergütet.
Soweit kein konkreter Erfolg vereinbart ist, schuldet der Auftragnehmer eine fachgerechte Dienstleistung. Bei werkvertraglichen Leistungen richtet sich die Abnahme nach Ziffer 8.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Durchführung erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugänge, Freigaben und Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form bereit. Verzögerungen, die aus verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Fristen angemessen.
Der Auftraggeber versichert, dass er zur Nutzung der bereitgestellten Texte, Bilder, Logos, Musik, Marken und sonstigen Materialien berechtigt ist. Er stellt den Auftragnehmer von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Auftraggeber bereitgestellten Materialien beruhen.
5. Termine und Verzögerungen
Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Höhere Gewalt, technische Ausfälle, Krankheit sowie Verzögerungen durch Dritte oder fehlende Mitwirkung des Auftraggebers verlängern die Leistungsfristen angemessen.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im individuellen Angebot genannten Preise. Soweit nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
Der Auftragnehmer kann angemessene Abschlagszahlungen verlangen. Fremdkosten, Reisekosten, Lizenzen, Hosting, Domains, Druck- und Produktionskosten werden nur übernommen, wenn dies vereinbart ist, und können gesondert berechnet werden.
7. Korrekturen und Änderungswünsche
Die Anzahl enthaltener Korrekturschleifen ergibt sich aus dem Angebot. Nicht vereinbarte oder nachträgliche Änderungen, neue Briefings sowie Änderungen nach Freigabe werden nach Zeitaufwand oder auf Grundlage eines Nachtragsangebots vergütet.
8. Abnahme bei werkvertraglichen Leistungen
Der Auftraggeber prüft die fertiggestellte Leistung innerhalb einer angemessenen Frist und erklärt die Abnahme, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber sie produktiv nutzt, veröffentlicht oder trotz Aufforderung nicht innerhalb einer angemessenen Frist unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels reagiert, sofern er zuvor auf diese Folge hingewiesen wurde.
9. Nutzungsrechte
Nutzungsrechte werden erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung eingeräumt. Umfang, Dauer, räumlicher Geltungsbereich und Medien ergeben sich aus dem Angebot. Soweit dort nichts anderes geregelt ist, erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vorausgesetzten Zweck.
Offene Arbeitsdateien, Rohmaterial, Projektdateien, Quellmaterial und nicht ausgewählte Entwürfe sind nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
10. Referenznennung
Der Auftragnehmer darf fertiggestellte Arbeiten nach Veröffentlichung als Referenz zeigen und den Auftraggeber als Kunden nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht aus berechtigtem Grund widerspricht oder im Angebot etwas anderes vereinbart wurde.
11. Druck- und Produktionsleistungen
Bei Druck- und Produktionsleistungen können handelsübliche Farb-, Material- und Mengenabweichungen auftreten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, freigegebene Druckdaten, Texte, Schreibweisen und Kontaktdaten sorgfältig zu prüfen. Für Fehler in ausdrücklich freigegebenen Inhalten haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
12. Stornierung und Kündigung
Bei Kündigung oder Stornierung durch den Auftraggeber werden die bis dahin erbrachten Leistungen, bereits beauftragte Fremdleistungen und nachweisbar entstandene Kosten vergütet. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt.
13. Gewährleistung und Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Reichweiten, Rankings, Umsätze oder bestimmte wirtschaftliche Erfolge besteht nicht, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert wurden.
14. Datensicherung und technische Leistungen
Der Auftraggeber bleibt für regelmäßige Sicherung seiner Daten und Systeme verantwortlich, soweit keine laufende Wartung oder Datensicherung vereinbart wurde. Für Änderungen durch Dritte, Updates externer Systeme oder Eingriffe des Auftraggebers nach Übergabe übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung.
15. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags.
16. Verbraucher
Soweit der Auftraggeber Verbraucher ist, gelten zwingende Verbraucherschutzvorschriften vorrangig. Informationen zu einem gesetzlichen Widerrufsrecht werden – sofern erforderlich – gesondert vor Vertragsschluss erteilt.
17. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.